http://www.harvard.de
Talk!   

Harvard spielt grün

GreenPlay Abend eröffnet die "grünen Wochen" bei HPR

Zum Auftakt der „grünen Wochen“ geht Harvard PR einer kniffeligen wissenschaftlichen Frageserie nach: Wie kann man a) Die Ohm’schen Gesetze außer Kraft setzen, dabei b) Spaß haben und c) im gleichen Atemzug etwas Gutes für die Umwelt tun? Die Forschungsabteilung von Harvard München hat herausgefunden, dass es eigentlich nur ein „Rezept“ gibt: „GreenPlay“. Was sich hinter diesem Slogan verbirgt, ist schnell erklärt: GreenPlay ist ein Spieleabend für Harvard & Friends bei dem keine einzige Kilowattstunde Strom aus der Steckdose gezogen wird!

 

Manchmal muss man es nicht nur im Kopf haben…

Die wichtigste Frage für einen erfolgreichen GreenPlay Spieleabend: Wie kann man seine PlayStation grün betreiben? Für unseren „Feldversuch“ haben wir kurz unsere grauen Zellen angestrengt und uns auf eine ebenso klassische wie bewährte Methode geeinigt: Muskelkraft. Über einen Fahrradgenerator, eine Sonderanfertigung mit 55kg Gewicht (18kg Schwungmasse) wird über einen Tag hinweg brav gestrampelt. Der Bike Generator ermöglicht eine Maximalleistung von 1.000W bei 12VDC. Die Sonderanfertigung im Hometrainer-Look haben uns die Kleinenergieanlagen-Profis der Firma Sirena/aerocatcher freundlicherweise für einige Tage zur Verfügung gestellt. Mit Hilfe des an das Bike gekoppelten Generators wird Strom erzeugt, der wiederum über eine Batterie gespeichert wird. Der so gewonnene Strom wird dann abends über einen Spannungswandler genutzt um eine PlayStation 3 und einen 40 Zoll-Flachbildschirm zu betreiben.

 

Aufbau und Stromerzeugung

Einen Kurzbesuch bei einem Elektrofachhändler unseres Vertrauen später, waren alle nötigen Utensilien beisammen: Batterie, Wandler, Kabel. Für leistungsstarke Sinuswechsler können mitunter 300 EUR fällig werden – die Anschaffung lohnt also wirklich nur, wenn man plant, auch regelmäßig grünen Strom zu erzeugen und zu nutzen. Dass die Stromerzeugung per Muskelkraft kein Kinderfasching ist, haben die Harvard Pedalieros dann im zweiten Schritt am eigenen Leib erfahren.

 

Bei durchschnittlicher Anstrengung, die zum Beispiel dem Bergsteigen entspricht, kann ein Mensch konstant über mehrere Stunden hinweg 100W pro Stunde "erradeln". Da die Leistung P = U x I (Leistung = Strom x Stromstärke) ist und die Spielkonsole sowie der Flatscreen mit 250W bzw. 210W anschlagen, bedeutet dies, dass Team Harvard im Umkehrschluss zwar kein 6-Tage-Rennen absolvieren, aber immerhin 4,5 Stunden in die Pedale treten müsste, um eine Stunde Spielspaß zu generieren. Um die Motivation etwas zu steigern, hat das Harvard Team mit seinem „Green Minister“ Edi Kopajtic einen Kompromiss ausgehandelt: Es wird nur für den Betrieb der Spielkonsole geradelt, der Fernseher durfte ausnahmsweise regulär vom Netz betrieben werden.

 

Alle Harvard Mitarbeiter haben einen Nachmittag lang auf dem Fahrradgenerator mitgestrampelt – auf den Bildern stellvertretend Yvonne, Simone und Tina. Ob die Puste der Harvardianer ausgereicht hat und von wie langer Dauer das Spielvergnügen war, davon berichten wir morgen auf harvard.de im zweiten Teil zum HPR GreenPlay Event. Weitere Fotos gibt’s auf der HPR facebook-Site.

Bookmark and Share
http://www.harvard.de/de/rss.xml
http://www.flickr.com/photos/42969478@N08/
Impressum
http://www.agentur-steckenpferd.de