Das war wohl dieses Jahr nichts mit dem Wonnemonat Mai. Anstatt Sonne und Frühlingsgefühlen, gab es ohne Ende Regen, Kälte und Wind. Und das Wetter war wirklich so mies, wie es sich angefühlt hat. Laut Statistik des deutschen Wetterdienstes war es das letzte Mal 1991 so kalt. Mit gerade einmal 118 Stunden schien die Sonne ca. 40 Prozent weniger als im Durchschnitt, dafür wurde der Mittelwert bei Regen um 46 Prozent übertroffen. Leider brachten bis jetzt auch die ersten Juni-Tage keine Besserung. Dieses nass-kalte, eher herbstliche Wetter schlägt aufs Gemüt. Schaut man sich in der U-Bahn, im Bus oder in der Fußgängerzone um, so begegnet man häufig miesepetrigen, unfreundlichen Gesichtern und mit dabei der Regenschirm als ständiger Begleiter. Und man bemerkt auch selbst, dass schon der kleinste Zwischenfall im Alltag leicht zum „Elefanten“ werden kann. Auch die Bauern müssen aufgrund des schlechten Wetters um ihre Erträge fürchten.
Alle verzehren sich nach Sonnenschein und Wärme und man kann es kaum noch abwarten endlich den Grill wieder aus dem Keller zu holen. Und wenn man dem Wetterbericht Glauben schenkt, dann erwartet uns endlich ein sonniges Wochenende!