Warum Projekte Stabilität in unsicheren Zeiten schaffen

Während viele Berufsgruppen mit Unsicherheit auf das Jahr 2026 blicken, gilt für Projektfachkräfte das Gegenteil: Ihre Rolle gewinnt weiter an Bedeutung. Gut gemanagte Projekte schaffen Orientierung, Stabilität und Wertschöpfung – gerade in Zeiten von Transformation, geopolitischen Spannungen und technologischen Umbrüchen.

Das Project Management Institute (PMI) hat sechs zentrale Trends identifiziert, die das Projektmanagement im Jahr 2026 prägen werden. Dabei wird die wachsende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz und Nachhaltigkeit besonders deutlich. KI entlastet Projektteams von Routinetätigkeiten, verbessert Entscheidungsgrundlagen und schafft Freiräume für strategische, kreative und führungsbezogene Aufgaben. Gleichzeitig wird Nachhaltigkeit vom Ziel zur operativen Projektanforderung, die sich messen, steuern und wirksam umsetzen lässt.

Aus Kommunikationssicht ist daran vor allem eines relevant: Das Projektmanagement entwickelt sich vom operativen Handwerk zur strategischen Zukunftskompetenz. Projektfachkräfte werden zu Vermittlern zwischen Strategie und Umsetzung sowie zwischen technologischen Möglichkeiten und gesellschaftlicher Verantwortung. Themen wie Business Acumen, Power Skills, Weiterbildung und Fachkräftesicherung rücken damit stärker in den Fokus öffentlicher Debatten.

Die PMI-Trends zeigen, dass das Projektmanagement weit über die operative Projektsteuerung hinausgewachsen ist. Als strategische Kompetenz entscheidet es zunehmend darüber, wie Unternehmen mit Unsicherheit, technologischem Wandel und steigenden Nachhaltigkeitsanforderungen umgehen. Eine Einordnung der Trends findet sich unter anderem im Beitrag von manage it.

Zurück
Zurück

Produktivitätsbremse Bürokratie: Warum Automatisierung zum Kommunikationsthema wird 

Weiter
Weiter

Sieben Statements zur PR Arbeit in 2026